21-03-2013

Gründe, eine Immobilie auf Teneriffa zu verkaufen gibt es reichlich. Meist möchten die Immobilienbesitzer aus Altersgründen verkaufen. Oft haben auch die Erben nach Übernahme einer Immobilie kein Interesse daran, oder müssen sich vielleicht mit Miterben auseinandersetzen. Oder es ändert sich einfach die Lebensplanung.
Aber wie richtig vorgehen und welche Kosten entstehen dem Verkäufer?
Zunächst sollte man sich mit einem seriösen Immobilienmakler in Verbindung setzen, um eine marktgerechte Preisvorstellung zu ermitteln. Erfahrene Makler können hier Auskunft geben, da sie den Markt einschätzen können. Es nützt nichts, mit einer überhöhten Preisvorstellung in den Verkauf zu gehen, denn dann entpuppt sich das Objekt schnell als Karteileiche. Zum jetzigen Zeitpunkt verkaufen sich Studios zu einem Quadratmeterpreis von ca. 1.500,- € gut, in bevorzugten Lagen und guter Ausstattung zum Quadratmeterpreis von ca. 1.800,- bis 2.000,- €.
Apartments in gut geführten Anlagen, je nachdem, ob renovierungsbedürftig oder nicht, zum Preis von ca. 1.800,- Euro bis 2.300,- €
Häuser werden im Augenblick wenig nachgefragt, aber das kann sich ja bald ändern. Auch hier kommt es in erster Linie auf die Lage und die Ausstattung an.
Hier werden im Moment besonders renovierungsbedürfte Objekte zu einem guten Preis nachgefragt – also gibt es auch hier einen Markt.
Wenn dann nun ein Käufer gefunden wurde und der Verkaufspreis ausgehandelt ist, rechnet der Verkäufer mit folgenden Kosten:
Einem Nichtresidenten werden von der Verkaufssumme 3% als Gewinnvorauszahlung vom Käufer einbehalten und ans Finanzamt abgeführt. Der Steuerresidente muss einen Nachweis seiner Steueranmeldung beim Finanzamt vorlegen und muss dann seinen Gewinn in der nächsten Einkommensteuer versteuern.
Das jeweilige Bürgermeisteramt erhebt bei jedem Eigentümerwechsel eine Wertzuwachsabgabe, früher Plus Valía genannt. Diese berechnet sich nach dem Wert des „Valor Suelo“ welcher auf dem Grundsteuerbeleg ausgewiesen wird und auf diesen wird eine Formel angewandt, welche die Dauer des Besitzes und je nach Bürgermeisteramt verschiedene Hebesätze anwendet. Dies ist auch laut Gesetz vom Verkäufer zu bezahlen.
Wenn das Geschäft durch einen Makler zustande gekommen ist, bekommt dieser üblicherweise 5% Kommission, auf welche noch die Mehrwertsteuer mit hier 7% erhoben wird, da der Makler Ihnen ja eine offizielle Rechnung ausstellen muss.
Insgesamt kann man so über den Daumen als Verkäufer mit ca. 10% Kosten vom Verkaufspreis rechnen. Gerne sind wir Ihnen bei der Ermittlung des Verkaufswertes Ihrer Immobilie, dem Verkauf und der ordnungsgemäßen Abwicklung behilflich.
Steuerbüro Ute und Walter Plambeck
922-385153
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